Nachrichten aus dem Schulleben
- Die Ludgerischule in der Presse -

 

Hauptschüler entlassen
„Danke für die schöne Zeit“

Vorletzte Entlassungsfeier an der Ludgeri-Hauptschule: 36 junge Erwachsene erhielten gestern ihre Abschlusszeugnisse.

Abschluss 2014

Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche stellten sich die Zehntklässler der Ludgeri-Hauptschule zum Abschiedsfoto auf.
Foto: mas

Altenberge - Ein Blick in die Gesichter der Entlassschüler der Ludgeri-Hauptschule ließ vermuten, dass die kommissarische Leiterin Regina Kumpf mit ihren Beschreibungen durchaus ins Schwarze getroffen hatte. Ein Beispiel: „Es gab die Wanderer, die häufig auf der Suche nach anderen Aufenthaltsorten als dem Klassenraum waren...“ Oder: „...die Zuverlässigen, die bereitwillig Aufgaben in der Gemeinschaft erledigten.“ Trotz der verschiedenen Charaktere: 36 junge Erwachsene erhielten am Freitag nach einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Friedenskirche ihre Abschlusszeugnisse.
Kumpf freute sich über „solide Abschlüsse“ – zwei schafften auch die Fachoberschulreife mit Qualifikation. Besonders freute sich die kommissarische Schulleiterin, dass fast die Hälfte der Schüler einen Ausbildungsplatz gefunden hat: in der Landwirtschaft, in der Kfz-Branche, im Gartenbau oder im Einzelhandel.
Zudem erinnerte Regina Kumpf an die wechselvolle Zeit – immer mit der Ungewissheit, ob die Schüler auch in Altenberge ihre Schullaufbahn beenden werden können. Im nächsten Schuljahr gibt es noch die Jahrgänge neun und zehn mit 60 Schülern.
„Ihr habt Euren Schulabschluss geschafft und damit einen ersten großen Meilenstein in Eurem jungen Leben erreicht“, sagte Jochen Paus in seiner Rede. Bildung, so der Bürgermeister weiter, bedeute nicht nur Daten, Zahlen und Fakten im Kopf zu haben, sondern „auch Kenntnisse einordnen zu können“. Bildung bedeute zudem die Fähigkeit, sich auch allein neues Wissen anzueignen. Paus weiter: „Mit Bildung hat man ein zuverlässiges Navi durchs Leben.“
Für den musikalischen Part der Entlassfeier war am Freitag Fabio Telinhos Leira zuständig. Er trug auf der Gitarre „Sultans of Swing“ vor. Zu Recht hatte Regina Kumpf ihn als „einzigen musikalischen Star“ des Jahrgangs angekündigt. Ein lang anhaltender Applaus war der verdienter Dank an den Zehntklässler.
Die Schulpflegschaftsvorsitzende Silke Mücke erinnerte sich noch gut an die Zeit, als über die Auflösung der Hauptschule entschieden wurde. „Ich glaube, wir haben die best möglichste Lösung gefunden“, blickte Mücke zurück. Schließlich konnten alle Schüler ihre Abschlusszeugnisse in Altenberge in Empfang nehmen. „Ich wünsche Euch immer einen klaren Kopf“, meinte sie zum Abschluss ihrer Ansprache.
Die Abschiedsworte von Seiten der Schüler übernahmen Selina Etemaj, Christian Harting, Lina Martinovic und Fabio Telinhos Leiria. Dabei blickten sie auf den Schulalltag, die Wandertage und unvergessliche Tage in Berlin. „Danke für die schöne Zeit“, schloss das Quartett. Man glaubte es ihnen. Bevor es zum Sektempfang und der Party ging, gab es aus den Händen von Regina Kumpf sowie den Klassenlehrern Ritva Bönisch, Matthias Block und Dirk Riemer die Zeugnisse.

Von Martin Schildwächter
25.06.2016|Quelle: Westfälische Nachrichten

 

Täume verwirklichen
- Ludgerischule entlässt 54 Schüler -

Abschluss 2014

Diese Jugendlichen erhielten am Freitagnachmittag ihre Abschlusszeugnisse. Zuvor fand in der St.-Johannes-Pfarrkirche ein ökumenischer Gottesdienst statt. Foto: Detlef Held

54 Schüler der Ludgerischule erhielten am Freitagnachmittag ihre Abschlusszeugnisse, 16 mit der Fachoberschulreife, drei davon mit Qualifikation zum Besuch der Oberstufe. 32 Schüler haben den Hauptschulabschluss nach Klasse zehn geschafft, zwei den nach Klasse neun und vier den Förderschulabschluss mit dem Schwerpunkt Lernen.
„Ihr habt als Thema für den Gottesdienst „Träume – Lebensträume“ gewählt. Die meisten von Euch wünschen sich eine eigene Familie, einen guten Job, vielleicht den Traummann, die Traumfrau, den Traumjob, das Traumhaus, das Traumauto. Damit Träume zu etwas Greifbarem werden, braucht es eine solide Grundlage“, begrüßte Konrektorin Regina Kumpf die Entlassschüler, die Eltern und die Gäste bei der feierlichen Zeugnisübergabe im Forum der Schule.
Kumpf: „Nicht alle Zeugnisse sind Traumzeugnisse, aber sie ermöglichen Euch, eine Ausbildung zu beginnen, oder aber Eure Kenntnisse an weiterführenden Schulen auszubauen. Fast die Hälfte von Euch hat einen Ausbildungsplatz gefunden. Ich wünsche Euch allen, dass ihr die richtige Wahl getroffen habt, in dem Eure Talente zur Entfaltung kommen und Euch Dinge ermöglicht, von denen Ihr vielleicht noch gar nicht geträumt habt.“
Bürgermeister Jochen Paus gratulierte den Schülern, aber auch den Eltern und dem Kollegium, die es geschafft haben, allen einen Abschluss zu ermöglichen. „Mit Euren Abschlüssen habt Ihr ein wichtiges Ziel erreicht. Euer Zeugnis dokumentiert, dass Ihr etwas gelernt habt, dass man Euch auch künftig etwas zutrauen kann“, ermunterte Paus alle, mutig ihren Neuanfang anzugehen. Aufgrund des demografischen Wandels werden in vielen Berufen dringend qualifizierte und motivierte junge Menschen gesucht, stellte der Bürgermeister fest. „Seit neugierig auf Neues, lasst Euch an die Hand nehmen, lasst Euch leiten von Menschen, die es gut mit Euch meinen.“
Paus nutzte die Feier auch zu einem Ausblick auf das Schuljahr 2016/17. Anschließend ist die Ludgeri-Hauptschule in Altenberge Geschichte. Bis dahin werden noch rund 100 junge Menschen im Hügeldorf unterrichtet. Deshalb müsse alles unternommen werden, dass es allen Schülern ermöglicht werde, den bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen, so Paus weiter.
„Es ist immer ein ganz besonderer Moment und ein Grund zum Feiern, wenn Schüler ihr Abschlusszeugnis überreicht bekommen“, meinte Regina Kumpf. „Mit Eurem Abschluss habt Ihr ein wichtiges Ziel erreicht. 24 von Euch haben einen Ausbildungsplatz gefunden und starten bald in Richtung Berufswelt, andere werden ihre Schullaufbahn fortsetzen, um sich persönlich weiter zu entwickeln. Ein jeder wird seinen ganz persönlichen Lebensweg gehen“, wünschte sie den Schülern viel Glück.
Die Konrektorin machte allen Mut, auch ohne Abitur oder Studium den richtigen Weg ins Berufsleben zu finden. „Aktuell werden in vielen Berufen dringend motivierte junge Menschen gesucht. Ein Schulabschluss, ein gutes Zeugnis, ist ein guter Türöffner.“
Von Detlef Held
12.06.2015|Quelle: Westfälische Nachrichten


„Vitale Schüler" sagen ade
- Hauptschüler entlassen -

Abschluss 2014

43 Jugendliche erhielten am Freitagnachmittag ihre Abschlusszeugnisse. Zuvor wurde in der evangelischen Friedenskirche ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert.     Foto: mas

Altenberge - 43 Schüler der Ludgeri-Hauptschule erhielten am Freitag ihre Abschlusszeugnisse. 23 Jugendliche freuen sich über eine Ausbildungsplatz. Immerhin sechs haben die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe geschafft.
Entlassfeiern sind in der Ludgeri-Hauptschule in jüngster Zeit etwas ganz Besonderes. Schließlich befindet sich die Schule im Auslösungsprozess – von Jahr zu Jahr schrumpft die Schülerzahl. Seit Freitag sind es wieder weniger: 45 Jugendliche erhielten ihre Abschlusszeugnisse. Nicht nur für die Jugendlichen ein Grund zur Freude. „Ihr habt beste Aussichten, einen interessanten, perspektivreichen Arbeitsplatz zu finden“, hob die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Schulze-Lefert am Freitagnachmittag hervor.
Die gute Qualität der Ludgeri-Hauptschule lässt sich in diesem Jahr wieder einmal mit Zahlen dokumentieren: 23 Schüler haben einen Ausbildungsplatz in der Tasche (von der Hotelfachfrau über der Verwaltungsangestellten bis zum Kfz-Mechatroniker), 21 werden weiterführende Schulen besuchen.
Für Sigrid Schulze-Lefert steht fest: Auch ohne Abitur oder Studium kann „man heute etwas werden“. „Eine gute Ausbildung eröffnet Karrierechancen oder den Weg in ein zufriedenes Leben“, meinte die stellvertretende Bürgermeisterin. „Und wer später doch noch studieren möchte, dem steht dieser Weg dank unseres durchlässigen Bildungssystems auch mit einem Hauptschul- als Erstabschluss offen.“
Schulleiterin Irmgard Nagels blickte in ihrer Rede auf einen „besonders sportlichen Jahrgang“ zurück. Golf, Schwimmen oder Rope-Skipping. Nagels: „Es war sehr beeindruckend, wie vital ihr wart.“ Auch abseits des Sports waren die Leistungen beachtlich. Als „respektabel“ bezeichnete die Rektorin die Abschlüsse. Immerhin haben sechs Schüler den Qualifikationsvermerk erhalten. Das heißt, sie sind berechtigt, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Für Irmgard Nagels steht fest: „Ihr seid bereit, neue Wege zu gehen.“
Die jetzigen Entlassschüler gehörten zum ersten Jahrgang, der den Ganztag während seiner Schullaufbahn komplett durchlaufen hat erinnerte Konrektorin Regina Kumpf. Sie wünschte den Schülern „noch viele beste Tage“.
Gut gerüstet für die Zukunft sieht Silke Mücke die Zehntklässler. Sie könnten sich „glücklich schätzen, in kleinen Klassenverbänden unterrichtet worden zu sein“, meinte die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende. Mücke: „Hier kennt noch jeder Lehrer seine Schüler.“ Sie bedauerte das Ende der Hauptschule und zollte gleichzeitig den Lehrern „eine professionelle Einstellung“ trotz der schwierigen Ausgangslage.
Nina Dreier, Nicole Ivankova und Azmir Bajrami blickten ließen die Schulzeit Revue passieren. „Das Kämpfen hat sich gelohnt“, stellte Nicole Ivankova zufrieden fest.
Von Martin Schildwächter

20.06.2014|Quelle: Westfälische Nachrichten

Ohne Teamarbeit geht nicht viel
- Ausstellung -

Ausstellung

Zum Thema USA entstanden tolle Kunstwerke, die die Schüler in einer Ausstellung präsentieren. Dazu gehörten unter anderem die Golden Gate Bridge (San Francisco) und die Freiheitsstatue (New York).           Foto: mas

Altenberge -Über das Ergebnis einer gelungenen Kooperation können sich derzeit Besucher in der Hauptschule informieren. Die Kulturwerkstatt und die Ludgeri-Hauptschule arbeiten seit Monaten zusammen. In einer Ausstellung werden zahlreiche Kunstwerke gezeigt.
Da der große Kuhstall, daneben die Biogas-Anlage, riesige Getreidesilos und ein Wohnhaus sind ebenfalls deutlich zu erkennen. Auch wenn es „nur“ ein Modell ist, die Dimensionen werden schnell deutlich – es soll kein Bauernhof in Deutschland gezeigt werden. „In Amerika ist das alles etwas größer“, sagt Alexander aus der Klasse 8 b der Ludgeri-Hauptschule. Zusammen mit vier anderen Schülern hat er in den vergangenen Wochen im Kunstunterricht die „Farm“ gebaut. Und diese ist – wie zahlreiche weitere Objekte – derzeit im Foyer der Schule zu sehen.
Die Spannbreite der Kunstwerke ist groß: Webbilder, Graffiti, verfremdete Porträts, Fahnen, Landschaften, Gebäude und Brücken aus den USA – und blaue Elefanten. Denn: Im vergangen Halbjahr haben Schüler der Klassen sechs und acht in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt am Projekt „Blaue Elefanten – Global Player“ gearbeitet.
Unter Anleitung der Künstlerinnen Monir Nikouzinat, Gina Rohrsen und Christine Westenberger sind sehr unterschiedliche Werke entstanden.
Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt, und Irmgard Nagels, Rektorin der Ludgeri-Hauptschule, freuen sich über die Kooperation. „Die Künstler haben unseren Unterricht bereichert und neue Impulse gegeben“, hob Nagels hervor.
Die kontinuierliche, kreative Arbeit wirke sich positiv aus, betonte Opp Scholzen. Jugendliche lernten in der künstlerischen Arbeit auch, mit Frust umzugehen, neue Wege zu beschreiten und „nicht alles sofort hinzuwerfen“. Das zu lernen, sei für künftige Auszubildende von großem Vorteil. „Davon profitieren natürlich auch Firmen“, sagte Susanne Opp Scholzen. Zudem werde der Teamgedanke gefördert. Das kann die „Farm“-Gruppe bestätigen. „Wir haben uns im Vorfeld genau abgesprochen, wer was von uns am besten kann“, erzählt ein Schüler.
Den Wechsel des Lernortes, im ersten Halbjahr fand der Kunstunterricht in der Kulturwerkstatt statt, begrüße Irmgard Nagels. „Die Schüler sind immer wieder vom besonderen Ambiente der Kulturwerkstatt begeistert“, stellt Opp Scholzen fest.
Matthias Bloch, Klassenlehrer der 8 b, freute sich über die Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt: „Das ist eine besondere Motivation für die Schüler.“
Von dieser Kooperation sollen auch noch weitere Ludgeri-Schüler profitieren. „Das Projekt wird fortgeführt“, kündigten Opp Scholzen und Irmgard Nagels an. Dass für die Schüler nur ein geringer Eigenanteil anfällt, dafür ist der Förderverein der Ludgeri-Hauptschule verantwortlich, der einen Teil der Materialkosten übernimmt, sowie die Firma Schmitz Cargobull, die das „Blaue-Elefanten-Projekt“ finanziell unterstützt.
Von Martin Schildwächter

17.06.2014|Quelle: Westfälische Nachrichten

Hauptschule: Kaum Abgänge
Die Stimmung ist gut

Auch wenn die Schließung der Ludgeri-Hauptschule beschlossen ist, blickt Rektorin Irmgard Nagels zuversichtlich in die Zukunft.

Altenberge - Derzeit besuchen 213 Mädchen und Jungen die Ludgeri-Hauptschule. Erfreulich: Aufgrund der ankündigten Schließung der Schule wurde kein einziges Kind abgemeldet, sagt Schulleiterin Irmgard Nagels.
Es ist ein Novum in der Geschichte der Ludgeri-Hauptschule: Erstmals wurden in der vergangenen Woche keine neuen Fünftklässler begrüßt. Das überrascht nicht, schließlich wurde die Auflösung der einzigen weiterführenden Schule vor Ort jüngst besiegelt. Wer vielleicht denkt, dass möglicherweise eine Untergangsstimmung an der Hauptschule herrscht, sieht sich getäuscht. „Wir lassen uns nicht entmutigen. Es geht so weiter, als wenn es keine Schulschließung geben würde“, unterstreicht Rektorin Irmgard Nagels. „Wir werden unsere gute pädagogische Arbeit fortsetzen.“
Derzeit besuchen 213 Mädchen und Jungen die Ludgeri-Hauptschule. Erfreulich: Aufgrund der ankündigten Schließung der Schule wurde kein einziges Kind abgemeldet, sagt Irmgard Nagels. Abgänge seien ausschließlich mit Umzügen begründet. Erfreut dürften Eltern darüber sein, dass sich die Zahl der Lehrer sogar verbessert hat. 34 Frauen und Männer umfasst derzeit das Kollegium der Ludgeri-Hauptschule – zwei wurden versetzt und vier neue sind nach Altenberge gekommen.
Damit kann die gezielte individuelle Förderung von Mädchen und Jungen weitergeführt werden. Dazu gehört auch das freiwillige Angebot, an drei Tagen in der Woche – jeweils in der letzten Stunde – am Förderunterricht in Deutsch, Mathe oder Englisch teilzunehmen (für Schüler der Klassen acht bis zehn).
Auch die außerschulischen Aktivitäten werden in vollem Umfang angeboten, betont Nagels. Dazu gehört unter anderem die Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt. Künstler begleiten dabei das freiwillige Angebot Kunst in der sechsten und siebten Klasse. Nagels: „Außerschulische Lernorte sind wichtig.“
Zudem soll im zweiten Halbjahr das Reitprojekt für Schüler der sechsten Klasse erneut angeboten werden, kündigte Irmgard Nagels an. Besonders freut sie sich auf den Ausflug im Winter: Alle Schüler werden einen Tag im sauerländischen Bödefeld verbringen und sich auf Skiern versuchen. Nagels: „Das wird richtig gut.“

Von Martin Schildwächter
11.09.2013|Quelle: Westfälische Nachrichten

42 Schüler entlassen
„Bemerkenswertes Ergebnis“

Altenberge - An der Ludgeri-Hauptschule wurden am Freitag 42 Zehntklässler entlassen. 20 Schüler haben einen Ausbildungsplatz in der Tasche.

42 Zehntklässler erhielten am Freitagnachmittag ihr Abschlusszeugnisse. Zuvor wurde in der evangelischen Friedenskirche ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Zu den Gratulanten zählte auch Bürgermeister Jochen Paus (vorne l.). Foto: mas

In den vergangenen Jahren ist landesweit immer wieder über die Zukunft von Hauptschulen gesprochen worden. Und immer wieder musste die Ludgeri-Hauptschule in Altenberge mit ansehen, wie sie in den allgemeinen Sog des Abwärtstrends hineingezogen wurde. Doch Abseits der Diskussion um die Zukunft dieser Schulform haben sich Eltern nicht beirren lassen – und meldeten ihre Kinder an der Ludgeri-Hauptschule an. 42 davon erhielten am Freitag ihre Abschlusszeugnisse.
Das Ergebnis beschrieb Schuleiterin Ingrid Nagels als „ordentlich“. 24 Schüler erreichten den sogenannten Hauptschulabschluss, 18 den „Mittleren Bildungsabschluss“ und acht Jugendliche freuten sich über den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe.
Ein Merkmal für die gute Arbeit an der Schule war in den vergangenen Jahren stets die sehr hohe Anzahl von Schülern, die einen Ausbildungsplatz erhalten haben – und das setzt sich mit den aktuellen Entlassschülern fort. „20 Jugendliche beginnen am 1. August eine betriebliche Ausbildung“, freute sich Schulleiterin Ingrid Nagels. Die Sparte der Berufe reicht vom Tischler über Kfz-Mechaniker, Landwirt und Maurer bis zum Automobilkaufmann.
Auch Bürgermeister Jochen Paus ging in seiner Rede auf das gute Abschneiden der Hauptschüler ein. „Das 20 Schulabgänger bereits eine Lehrstelle gefunden haben und 22 eine weiterführende Bildungseinrichtung besuchen werden, das ist ein bemerkenswertes Ergebnis und spricht wieder einmal für die Qualität unserer Hauptschule und deren Lehrpersonal.“
Jochen Paus ging zudem auf den bevorstehenden Ratsbeschluss ein, die Hauptschule ab dem kommenden Schuljahr „auslaufend aufzulösen“. „Das war ein trauriger Moment“, fasste der Bürgermeister die Gemütslage zusammen.
Silke Mücke, stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende der Ludgeri-Hauptschule, lobte „die gute Schule und das hervorragend qualifizierte Kollegium“. „Ich hoffe, dass Eure Wünsche und Träume in Erfüllung gehen“, so Mücke an die Entlassschüler.
Die gestrige Entlassfeier, der ein ökumenischer Gottesdienst in der Friedenskirche vorausgegangen war, wurde von Konrektorin Regina Kumpf moderiert. Für musikalische Farbtupfer sorgten Nicole Ivankova (The Cup-Song) und Lami Acar (Gitarrenvorspiel).
Von Martin Schildwächter

05.07.2013|Quelle: Westfälische Nachrichten

Golf-AG beliebt - Talente am Abschlag

Ludgerischüler aus dem 9. Jahrgang

Jeden Montag treffen sich 17 Schüler der Golf-Arbeitsgemeinschaft der Ludgeri-Hauptschule im Golfclub Münsterland in Burgsteinfurt. Dabei wird unter anderem auf der Driving-Range trainiert.
Foto: Ludgerischule

Altenberge - Seit dem vergangenen Jahr läuft das Golfprojekt „Abschlag Schule“, an dem 17 Schüler der Ludgeri-Hauptschule neun teilnehmen. Jeden Montagnachmittag trifft sich die Gruppe auf dem Golfplatz Münsterland in Burgsteinfurt.
„Die ersten Talente“, sagt Mechthild Potthinck, Lehrerin an der Ludgeri-Hauptschule, „hat er schon entdeckt.“ Er, das ist Golftrainer Christian Bienemann. Nach der sehr langen Winterpause startete nun wieder die Golf-Arbeitsgemeinschaft. Seit dem vergangenen Jahr läuft das Golfprojekt „Abschlag Schule“, an dem 17 Schüler der Klasse neun teilnehmen. Jeden Montagnachmittag trifft sich die Gruppe auf dem Golfplatz Münsterland in Burgsteinfurt.
Und genau dort geht es mit Golftrainer Christian Bienemann an die Arbeit. Er übt mit den Schülern auf der Driving-Range und den Übungsgrüns das kurze und lange Spiel. „Aber auch auf dem ,richtigen´ Golfplatz durften die Schüler schon ihre ersten Versuche machen und ihre Fähigkeiten erproben“, berichtet Mechthild Potthink, die das Projekt betreut und selbst Golf spielt. „Es ist fantastisch zu sehen, mit welcher Begeisterung, Neugier und Ausdauer die Schüler bei der Sache sind“, freut sich die Lehrerin.
Gefördert wird das Projekt „Abschlag Schule“ vom Deutschen Golfverband, der den Golfsport als Teil des Sportunterrichts verankern möchte. „Wir möchten besonders die Jugend an diesen Sport heranführen und auch fördern, besonders den Nachwuchs“, sagt Peter Meinders, Jugendwart des Burgsteinfurter Golfclubs.
Schulleiterin Irmgard Nagels und Mechthild Potthinck hoffen, dass das Projekt im kommenden Jahr wieder angeboten werden kann, „da es den Schülern viel Spaß macht und eine Bereicherung des Sportangebotes darstellt“, so die beiden Lehrerinnen.
Von Martin Schildwächter

13.06.2013
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Eltern setzen sich für Hauptschule ein
Viele Pluspunkte

Die beiden Mütter Lisa Entrup (l.) und Susanne Varga-Braun (2. v. l.) sowie Lehrerin Annette Schneuing hoffen, dass möglichst viele Eltern ihre Kinder für die künftige fünfte Klasse anmelden.       
Foto: mas

Altenberge - Ob Klassengröße, Ausstattung der Räumlichkeiten oder die Betreuung durch die Lehrer – alles Pluspunkte der Hauptschule. Deshalb haben Lisa Entrup und Susanne Varga-Braun vor einem Jahr ihre Kinder an der Ludgeri-Hauptschule angemeldet. Bis Freitag ist die Anmeldewoche für das nächste Schuljahr.
Lisa Entrup aus Laer und Susanne Varga-Braun aus Nordwalde haben ihre Kinder im vergangenen Jahr „ganz bewusst“, wie die beiden Frauen sagen, an der Ludgeri-Hauptschule angemeldet. Und sie haben ihre Entscheidung nicht bereut. Ganz im Gegenteil: Ob Klassengröße, Ausstattung der Räumlichkeiten oder die Betreuung durch die Lehrer – alles Pluspunkte der Hauptschule, sagen die Mütter zweier Jungen. Die Schulwahl sei „genau richtig gewesen“, so die Bilanz von Lisa Entrup und Susanne Varga-Braun. Und sie hoffen, dass bis Freitag (1. März) genügend Eltern ihre Kinder für das neue Schuljahr anmelden, sodass eine fünfteKlasse gebildet werden kann.
„Die Schule versucht die Kinder dort abzuholen, wo sie sind“, hat Susanne Varga-Braun in den vergangenen Monaten festgestellt. „Und die individuelle Förderung steht im Vordergrund“, ergänzt Lisa Entrup. Gerade die kleinen Klassengrößen (18 Schüler in der Jahrgangsstufe fünf) ermöglichten es, gezielt auf die unterschiedlich starken Kinder einzugehen. Entrup weiter: „In großen Klassen gehen viele of einfach unter.“ Ein großer Vorteil: In Englisch, Deutsch und Mathe unterrichten zwei Lehrer die Schüler. „Einzelne können so speziell gefördert werden“, sagt Annette Schneuing, Klassenlehrerin der 5. Einige Schüler seien überfordert, wenn die Gruppe zu groß ist, so Schneuing weiter.
Für Lisa Entrup war zudem die Gesamtgröße der Hauptschule ein Kriterium. Dies bestätigt auch Susanne Varga-Braun: „Hier kennt jeder Lehrer jeden Schüler.“
Für Schulleiterin Ingrid Nagels gehören auch die zahlreichen Zusatzangebote zu den Besonderheiten – sie reichen vom Reitprojekt (Klasse 6), über die Golf-AG (Klasse 9) bis zur Kooperation mit der Kulturwerkstatt.
Beeindruckt hat Lisa Entrup und Susanne Varga-Braun auch die hohe Anzahl von Schülern, die nach dem Verlassen der Ludgeri-Hauptschule einen Ausbildungsplatz erhalten. Die Quote liegt regelmäßig bei fast 50 Prozent. Ein Grund dafür ist die kontinuierliche und professionelle Begleitung der Schüler – demnächst schon ab Klasse fünf, kündigte Ingrid Nagels an.
Von Martin Schildwächter

26.02.2013
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Ludgeri-Hauptschule - Alleine kommt niemand weiter

Kommunikation und Koordination waren beim Stapeln mit dem „Teamkran“ gefragt.
Foto: Ludgerischule

Altenberge - Mit einem vielseitigen Angebot für weiterführende Schulen versucht das „Fairmobil“, das Miteinander von Kindern und Jugendlichen zu fördern. An verschiedenen Mitmach-Stationen konnten sich nun auch die Schüler der sechsten Klassen der Ludgerischule ausprobieren und dabei spielerisch Erfahrungen sammeln zu Themen wie dem Umgang miteinander, dem eigenen Selbstwertgefühl und dem sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet.
Konkret hieß das: Alleine kam hier niemand weiter. Skifahren mit fünf Leuten auf einem Brett funktioniert nur, wenn man miteinander redet. Und auch das Stapeln von Bauklötzen mit Hilfe eines „Teamkrans“ funktioniert nur, wenn Kommunikation und Kooperation stimmen. Ein Quiz zur Internetsicherheit und das „Gläserne Zimmer“, was ein Kinderzimmer mit Nutzerprofilen in sozialen Netzwerken vergleicht, sensibilisierten die Kinder im Bezug auf das Thema Internetsicherheit.
 „Projekte wie dieses fördern das Miteinander und vermitteln wichtige soziale Kompetenzen“, erläuterte Anna Paul, Schulsozialarbeiterin an der Ludgerischule. „Die Teilnehmer erfahren, dass sie ernst genommen werden, weil ihre Meinung gefragt ist, und erleben, dass es auf jeden Einzelnen ankommt, wenn man als Gruppe vorankommen möchte. Diese Erfahrungen sind wichtig und lassen sich auf viele Alltagssituationen übertragen“, so Paul weiter.
Nicht nur die Teilnehmer selbst hatten die Möglichkeit sich auszuprobieren und neue Erfahrungen zu machen. Schüler der neunten Klassen waren im Vorfeld geschult worden und haben den Tag über bei der Anleitung der jüngeren geholfen und mit ihnen über die gemachten Erfahrungen gesprochen und so Verantwortung innerhalb der Schulgemeinschaft übernommen.
„Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg, weshalb wir schon jetzt den Einsatz für das nächste Schuljahr planen werden“, stellte Paul abschließend fest.

11.02.2013
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Sechste Jobbörse an der Ludgeri-Hauptschule
Auch die Sportnote ist wichtig

Dicht umlagert war der Friseurstand der Kreishandwerkerschaft Rheine. Tobias Feistmann (r.) nahm sich die Haare von Kimberly Bovenius (Klasse 8b) vor.   
Foto: mas

Altenberge - 40 Betriebe stellten in der Ludgeri-Hauptschule ihre Ausbildungsberufe vor. Der Andrang war riesig. Zahlreiche Schüler nutzten die Gelegenheit, mit den Unternehmen direkt Kontakt aufzunehmen.
Fliesenleger, Tischler, Dachdecker, Altenpfleger, medizinische Fachangestellte, Zweirad-Mechaniker und und und. Sechs von über 40 verschiedenen Berufen, über die gestern Nachmittag in der Ludgeri-Hauptschule informiert wurde. Zum sechsten Mal fand dort die Jobbörse statt, die die Hauptschule in Kooperation mit der Werbegemeinschaft organisiert hatte. Zahlreiche Schüler nutzten die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. Dazu gehörte auch Felix Dartmann. Der Neuntklässler interessierte sich für den Beruf des Tischlers. Ein Praktikum hat er bereits hinter sich. „Arbeiten mit Holz, das wäre etwas für mich.“ Sven Mysliwietz (Klasse 9 a) zieht es eher „Richtung Tierpflege“.
Eine Ausbildungsstelle zum Altenpfleger hat das Edith-Stein-Haus zum 1. Oktober zu besetzen. „Die Schüler sollten in der Lage sein, sich in die Situation älterer Menschen zu versetzen“, nennt Pflegedienstleiterin Ingrid Wessels eine wichtige Voraussetzung. Zudem seien Praktika oder eine Hospitanz von Vorteil, „damit Auszubildende nicht gleich einen Schock bekommen“. Ingrid Wessels schaut nicht nur auf die Deutsch-, sondern auch auf die Sportnote. Denn: „Es ist uns wichtig, dass die jungen Menschen Sport treiben und sich fit halten. Schließlich ist es ein anstrengender Beruf.“
Heinz Jürgens, Inhaber der Altenberger Firma Systemtechnik Jüke, lobt das Niveau der Ludgeri-Hauptschüler. Er bietet unter anderem Lehrstellen zum Systemelektroniker an. Heinz Jürgens: „Über ein Praktikum haben die Schüler gute Chancen.“ Für den Unternehmer steht fest: „Das Zeugnis ist nicht alles.“ Fast alle seiner Lehrlinge haben zuvor ein Praktikum in der Firma Systemtechnik Jüke absolviert. Besonders freut sich Jürgens darüber, dass sein letzter Lehrling als Prüfungsbester abgeschnitten hat. Und welche Schule hat er zuvor besucht? Die Ludgeri-Hauptschule.

Norbert Katzer hatte seinen Stand im zweiten Obergeschoss aufgebaut. „Maurer werden dringend gesucht“, so Katzer, der sich vor 15 Jahren mit seinem Bauunternehmen selbstständig gemacht hat.
Mädchen zog es gestern unter anderem zum Infostand der Handwerkskammer Rheine. Warum? Dort frisierte Tobias Feistmann die Altenbergerinnen. „Sie haben einen großen Spaß bei uns“, sagte Ausbildungsmeisterin Sara Ehrary. In Rheine können Schüler und Schülerinnen für drei Tage in den Beruf der Friseurin hineinschnuppern.
Von Martin Schildwächter

26.01.2013 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Jobbörse am 25. Januar
Auf dem Weg zur Lehrstelle

Der Beruf des Kfz-Mechatronikers steht bei Jugendlichen hoch im Kurs.

Der Beruf des Kfz-Mechatronikers steht bei Jugendlichen hoch im Kurs. Während der Jobbörse wird jedoch nicht nur über Ausbildungsberufe in der Autobranche informiert. Rund 35 Firmen sind auf der Messe vertreten.        
Foto: Katja Niemeyer

Altenberge - Zum sechsten Mal findet am 25. Januar (Freitag) eine Jobbörse in der Ludgeri-Hauptschule statt. Bislang haben sich 35 Firmen und Institutionen angemeldet.
Wie gut die Ludgeri-Hauptschüler auf das Berufsleben vorbereitet werden, zeigt das vergangene Jahr: Rund 45 Prozent der Schulabgänger verließen die Altenberger Hauptschule mit einem Ausbildungsvertrag in der Tasche. „Wir wollen uns natürlich noch steigern“, sagt Rektorin Irmgard Nagels. Und da kommt die sechste Jobbörse genau zum richtigen Zeitpunkt. Sie findet am 25. Januar (Freitag) in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in der Ludgeri-Hauptschule statt. Bislang haben rund 35 Firmen und Institutionen ihre Zusage gegeben.
Die Jobbörse ist eine ideale Plattform für Betriebe, sich zu präsentieren und möglicherweise künftige Lehrlinge kennenzulernen. Mit dabei sind Firmen aus Altenberge, Laer und Nordwalde. Hinzu kommen unter anderem die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft Rheine, Vertreter von Berufskollegs aus Münster und Steinfurt sowie der Landwirtschaftskammer, kündigte die Hauptschulleiterin gestern an.
„Für unsere Schüler ist es eine gute Möglichkeit, Firmen und Ausbildungsberufe kennenzulernen“, unterstreicht Irmgard Nagels die Bedeutung der Jobbörse. Insbesondere Schüler der achten bis zehnten Klasse sowie deren Eltern sind willkommen, sich über die verschiedenen Berufsbilder zu informieren.
Organisiert wird die Jobbörse von der Werbegemeinschaft, der Agentur für Arbeit sowie von den beiden Leherinnen Tanja Manzei und Irmgard Nagels.
Kfz-Mechatroniker, Tischler und Installateur – das sind drei Berufe, die bei Jungen hoch im Kurs stehen, so die Erfahrung von der Hauptschulleiterin. Bei Mädchen stoßen nicht nur Ausbildungsplätze im Einzelhandel, sondern auch Pflegeberufe auf großes Interesse.
Wer am 25. Januar während des Rundgangs Hunger bekommt, muss sich keine Sorgen machen. Schüler der beiden zehnten Klassen verkaufen Waffeln.
Eröffnet wir die Jobbörse von Irmgard Nagels und Bürgermeister Jochen Paus. Auch die Gemeinde ist mit einem Infostand vertreten. Vorgestellt werden die Ausbildungsberufe Verwaltungsfachangestellter und Fachangestellter für Bäderbetriebe.
Von Martin Schildwächter

18.01.2013
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Integrationsprojekt der Hauptschule auf dem Hof Mersmann
Durch Bewegung lernen

Reiten gehört auch zum Programm

Auch Reiten steht auf dem Mittwochsprogramm für die beiden sechsten Klassen der Ludgeri-Hauptschule.    
Foto: Ludgerischule


Altenberge - Jeden Mittwoch fahren die Sechstklässler der Ludgeri-Hauptschule zum Hof Mersmann. Reiten, Klettern oder Rechtschreibförderung stehen dann auf dem Stundenplan.
Es ist ein Kombinationsprojekt von Bewegen und Lernen, von dem die Schüler der sechsten Klasse der Ludgeri-Hauptschule derzeit profitieren. Immer mittwochs, egal ob es regnet, die Sonne scheint oder schneit, geht es mit dem Bus Richtung Laer. Ziel: das Reit- und Bewegungszentrum Mersmann. Dort geht es unter anderem darum, die Lern- und Konzentrationsfähigkeit der Kinder positiv zu beeinflussen, die Motorik zu stärken, das soziale Miteinander zu fördern und die Teamfähigkeit zu stärken.
An der Ludgerischule werden seit zehn Jahren Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. „Die integrative Beschulung stellt eine Alternative zur Förderschule dar“, sagt Lehrerin Sabine Baer, die das Projekt auf dem Hof Mersmann betreut. In der Hauptschule wird ab der fünften Klasse integrativer Unterricht angeboten. „Dabei ist individuell für jedes Kind zu entscheiden, wie sich entsprechend den Fähigkeiten sinnvolle Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Unterricht ergeben“, erklärt Sabine Baer. „So viel Gemeinsamkeit wie möglich, aber nicht nach dem Prinzip ,Dabei sein ist alles´“, so Baer weiter.
Durch den gemeinsamen Unterricht erhofft sich die Schule „gute soziale Umgangsformen unter allen Schülern sowie eine Stärkung der sozialen und emotionalen Kompetenz“. Für die Schüler mit Förderbedarf sei es wichtig zu erfahren, dass sie „vorurteilsfrei dazu gehören und selbstverständlicher Teil einer Gemeinschaft sind“, erklärt Baer.
Dennoch werde seit einigen Jahren deutlich, dass im Umgang mit allen Kindern eine drastische Zunahme von individuellen Verhaltensauffälligkeiten zu verzeichnen ist. Damit werde es immer schwieriger, die schulischen Lernziele einzuhalten. Der reguläre Ablauf des Unterrichts werde erheblich beeinträchtigt.
Konzentrationsschwierigkeiten, fehlende Integration im Klassenverband, Haltungsschwächen, Übergewicht oder auch Stress seien die Hauptproblemfelder vieler Kinder.
Auf den Hof Mersmann kommen die Mädchen und Jungen nicht nur zum Reiten. Soziales Lernen, individuelle Rechtschreibförderung oder auch Klettern steht auf dem Programm. Baer: „Von Woche zu Woche wird neu geplant und stets gerecht gewechselt.“
Vom Erfolg ist die Ludgeri-Hauptschule überzeugt. Das soziale Miteinander nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Wenn die Schüler mittwochs wieder in die Schule kommen, „sind Konflikte in beiden Klassen die Ausnahme“, sagt Sabine Baer. „Auch die restlichen Schulstunden verlaufen konzentriert und erfolgreich.“
Ein derartiges Konzept dauerhaft in das Schulprogramm zu integrieren, geht nicht ohne Sponsoren. Baer: „Gute pädagogische und therapeutische Arbeit hat ihren Preis.“ Das zweite Halbjahr ist bereits in Planung, aber finanziell noch nicht abgesichert. Bürger oder Firmen, die das Projekt finanziell unterstützen möchten, können sich an die Ludgeri-Hauptschule, Telefon 0 25 05/ 23 55, wenden.
Von Martin Schildwächter
10.01.2013 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Anna Paul ist die neue Sozialpädagogin der Ludgeri-Hauptschule

A. Paul und Schüler

Anna Paul, die neue Sozialpädagogin der Ludgeri-Hauptschule, ist für die Schüler jederzeit ansprechbar. Im Sommer schloss sie in Münster ihr Studium ab.
Foto: mas

Altenberge - Die Lücke ist wieder geschlossen. Zum Ende des vergangenen Schuljahres verließ Karin Schulte, die langjährige Sozial-Pädagogin der Ludgeri-Hauptschule, Altenberge – nach den Herbstferien trat Anna Paul ihre Nachfolge an. „Ich habe hier bereits sehr gute Strukturen vorgefunden“, freut sich die in Münster lebende 29-Jährige. Ob Streitschlichter, Präventionsprojekte zu Mobbing und Gewalt oder die Kooperation mit den Altenberger Vereinen – diese etablierten Angebote „werden natürlich fortgeführt“, kündigt Anna Paul an. Ihr Credo: „Schüler sollen gerne zur Schule kommen.“ Und dazu möchte sie mit ihrer Arbeit beitragen.
Im Sommer dieses Jahres schloss Anna Paul ihr Studium der „Sozialen Arbeit“ in Münster mit dem Master ab. Nach dem Bachelor arbeitete sie zunächst im Jugendausbildungszentrum Münster und begleitete schulmüde Jugendliche. Weitere Berufseinblicke erhielt sie beispielsweise in Ottmarsbocholt: In einer Einrichtung des Sozialwerks St. Georg arbeitete Anna Paul mit geistig und psychisch behinderten Menschen. Maßnahmen für Schulversager – auch ein Thema, mit dem sich die Sozialpädagogin während des Studiums in der Stadtteilwerkstatt Nord in Münster beschäftigte. Doch zurück nach Altenberge. In einer Ganztagsschule mit 261 Schülern „ist es ganz normal, dass es zu Streitigkeiten kommt“, sagt Schulleiterin Irmgard Nagels. Und da sei eine professionelle Unterstützung sehr hilfreich. Davon profitierten alle Seiten: Schüler, Lehrer und Eltern. Von montags bis donnerstags ist Anna Paul in ihrem Büro in der Hauptschule anzutreffen. Schüler und Eltern sind jederzeit willkommen. „Probleme nach einem ,Schema F´ zu lösen“, sagt die Sozialarbeiterin weiter, „das geht nicht.“ Jedes Problem, jeder Schüler sei immer individuell zu sehen. Mit einer halben Stelle ist Anna Paul an der Ludgeri-Hauptschule beschäftigt. So bleibt noch Zeit für eine Stelle als Honorarkraft im Kreis Coesfeld. Dort nimmt sie am Präventionsprojekt „Nein darf sein“ teil, in dem sexueller Missbrauch bei Grundschülern thematisiert wird.
Von Martin Schildwächter

18.11.2012
|Quelle: Westfälische Nachrichten


Premiere kommt gut an
Vorlesetag: Hauptschüler besuchen Kindergärten

Vorlesetag im Kindergarten

Sebastian Marx, (hinten l.) und Leon Voßkuhl, beide Schüler der Ludgeri-Hauptschule, lasen den Kindern der Awo-Kita zwei Geschichten vor.
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Altenberge - Mucksmäuschenstill sitzen die zwei Mädchen und drei Jungen auf den Boden in einem Raum der Awo-Kita und haben es sich gemütlich gemacht. Kissen und Decken liegen bereit – und schon kann es losgehen: Gegenüber haben Sebastian Marx und Leon Voßkuhl, beide Neuntklässler der Ludgeri-Hauptschule, Platz genommen und lesen vor: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“, haben sie sich ausgesucht.
Zum neunten Mal fand gestern der bundesweite Vorlesetag der Stiftung Lesen statt – und zum ersten Mal beteiligten sich Schüler und Erwachsene in Altenberge an der Aktion. Im Awo-Kindergarten freuten sich insgesamt 25 Mädchen und Jungen über den Leseservice. Immer in Fünfergruppen ging es zu Sebastian Marx und Leon Voßkuhl, die zudem „Die Geschichte vom kleinen Hund, der nicht bellen konnte“, vortrugen. Awo-Kitaleiterin Gunhild Eixler freute sich über den Besuch der beiden Jugendlichen. „Vorlesen ist immer gut“, so Eixler und gehört schon seit Längerem zum Angebot der Einrichtung. Einmal in der Woche kommt eine Lesepatin in die Kita. Koordiniert wurde der Vorlesetag vom Lenkungsausschusses des Lokalen Bündnisses für Familien. Vorgelesen wurde nicht nur in den Kindergärten. Pfarrer Ulf Schlien und Pastor Dr. Josef Wieneke besuchten die Senioren im Edith-Stein-Haus. Außerdem beteiligten sich Vertreter des Hospizkreises, des Jugendheimes und des Seniorenbeirates an der Aktion.
Von Martin Schildwächter
16.11.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Mathe soll Spaß machen
Firma CE-PE-Wellkisten und CDU spenden „Pyramiden für Afrika“

Schüler8c der Ludgerischule

Die Schüler der Klasse 8c nahmen die „Pyramiden für Afrika“ entgegen. Darüber freute sich auch Klassenlehrerin Ulrike Mennenöh (l.). Gespendet wurden die faltbaren Objekte von Günter J. Badersbach und Michael Pelster (hintere Reihe).
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Altenberge - Zunächst noch etwas zögerlich knicken und falten die Schüler die Wellpappe. Doch, nachdem die erste Pyramide steht, geht es ran an das nächste Objekt: Rasch haben die Achtklässler auch Prismen und Quader passend in Form gebracht. Beim Blick in die Gesichter der Schüler der Klasse 8c wird deutlich, dass sie offenbar an der Abwechslung im Matheunterricht Spaß haben. Und für diese Abwechslung sorgen am Morgen Michael Pelster von der Altenberger Firma „CE-PE-Wellkisten“ und Günter J. Badersbach von der örtlichen CDU. Sie haben den Schülern zwei Klassensätze der faltbaren Objekte mitgebracht – und zwar kostenlos. Das Ziel: „Wir möchten dazu beitragen, das räumliche Denken zu fördern“, sagte Badersbach, der selbst vom „Fach“ kommt. Schließlich war er bis zum vergangenen Jahr Mathe- und Physiklehrer am münsterischen Schiller-Gymnasium.
Für Klassenlehrerin Ulrike Mennenöh sind die Materialien „eine wertvolle Hilfe und zugleich eine Zeitersparnis“. In den nächsten Wochen sollen die neuen Arbeitsgeräte zum Einsatz kommen. Michael Pelster hatte die Idee zu dem Projekt im vergangenen Jahr. In der Grevener Anne-Frank-Realschule, die seine beiden Kinder besuchen, ist das Projekt „Pyramiden für Afrika“ entstanden. Ziel ist es, Schülern das Verständnis dreidimensionaler Körper durch ebenso anschauliche wie kostengünstige Objekte aus Wellpappe zu erleichtern, die in der Altenberger Firma produziert werden. Der Erlös aus dem Verkauf der Materialien kommt vollständig der Aktion „Tagwerk“ zugute, erklärte Pelster. Mit dem Geld werden Bildungseinrichtungen in Afrika unterstützt. „Der Benefizgedanke, das Thema Bildung und Wellpappe“, sagte Michael Pelster, „da hat einfach alles zusammengepasst.“ Zurück zum Mathe-Experten Badersbach. Er schwärmt geradezu von den Einsatzmöglichen der Pyramiden, Quader und Prismen. „Sie können von Klasse fünf bis zehn eingesetzt werden.“ Von Flächenberechnungen bis zu Winkelfunktionen – die Spannbreite der Anwendungsmöglichkeiten „ist riesig“, freute sich Badersbach.
Von Martin Schildwächter

27.09.2012
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Jugendarbeit trägt Früchte
Hauptschule bietet erstmals Golf-AG an

Jugendliche der Golf-AG

Jugendliche der Ludgeri-Hauptschule können nun im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft den Golfsport erlernen.


ALTENBERGE. Die Jugendarbeit zu intensivieren ist einer der wesentlichen Punkte, den sich der amtie­rende Vorstand des Golfclubs Münsterland in Steinfurt zum Ziel gesetzt hat. Mit einer weiteren Schülerarbeitsgemeinschaft ist er diesem Ziel ein deutliches Stück näher gerückt. „Federführend hierfür ist das große Engagement des Jugendwarts Peter Meinders, der nichts unversucht lässt, die Jugend für den Golfsport zu begeistern", heißt es in einer Pressemitteilung des Steinfurter Golfclubs. In Zusam­menarbeit mit dem Trainer des Golfclubs, Christian Bienemann, und der ebenso vom Golfsport begeisterten Lehrerin Mechtild Potthinck wird ab sofort die Schüler-AG der Ludgeri-Hauptschule im wöchentlichen Turnus trainiert.
„Es ist schon eine sehr große Gruppe, die sich da zusammengefunden hat, aber das werden wir schon stemmen" freute sich der junge Trainer, der in einem intensiven Jugendtraining ein we­sentliches Fundament für seine Zusammenarbeit mit dem Golfclub sieht.
Da sich auch das Gymna­sium Borghorst bereits für das kommende Jahr mit einer Schüler-AG angemel­det hat, scheint dieses Fun­dament eine sichere Grund­lage zu haben. Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Golfver­band, der unter dem Motto „Abschlag Schule" den Golf­sport neben den klassischen Sportarten in den Schulen etablieren möchte.
06.09.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

42 Schüler der Ludgeri-Hauptschule erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Abschluss 2012

42 Zehntklässler der Ludgeri-Hauptschule erhielten gestern Nachmittag ihre Abschlusszeugnisse. Darüber freuten sich auch Bürgermeisterin Jochen Paus (l.) und Rektorin Irmgard Nagels (vorne l.). Foto: mas


Altenberge - Sie blickten unter anderem auf den ersten Schultag, die Klassenfahrt nach Norddeich, auf das Nichtraucherprojekt zurück und lobten die Arbeit der Sozialpädagogin: Die Schülervertreter Michaela Beer und Jannik Jöster blickten gestern Nachmittag während der Entlassfeier der Ludgeri-Hauptschule auf die vergangenen sechs Jahre. Ihr Fazit fiel trotz des nicht „einfachen Hürdenlaufs“, so die beiden Zehntklässler, positiv aus: „Wir werden die Schule vermissen.“
Nach einem Wortgottesdienst in der St.-Johannes-Pfarrkirche fand im Forum der Schule die Entlassfeier, musikalisch begleitet von der Schülerband, statt. „Die meisten von Euch haben in den letzten Wochen noch einmal Vollgas gegeben“, stellte Irmgard Nagels, Leiterin der Ludgeri-Hauptschule, zufrieden fest. Und die Mühen haben sich gelohnt: 18 der 42 Hauptschüler freuen sich über einen Ausbildungsplatz – als Tischler, Köchin, medizinische Fachangestellte oder als Maurer. „Darauf könnt Ihr zu Recht sehr stolz sein“, lobte Nagels. Die anderen Schüler werden nun eine weiterführende Schule besuchen: 19 Altenberger haben die Fachoberschulreife erworben, 25 Prozent zusätzlich den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe. Die meisten haben sich an Berufskollegs in Steinfurt und Münster angemeldet. „Kameradschaftlich, diskussionsfreudig, wohlerzogen und hilfsbereit“, so charakterisierte Irmgard Nagels die Schüler. Bürgermeister Jochen Paus appellierte an die Jugendlichen, neugierig zu sein. „Neugierde hat die Kraft, einen anzutreiben und nach vorne zu bringen“, meinte Paus. Nicht fehlen durfte der Blick auf die Zukunft der Ludgerischule. Zwar könne er noch nicht sagen, in welche Richtung sich die Hauptschule entwickele, sicher sei aber, „die Gemeinde wird alles daran setzen, dass eine weiterführende Schule in Altenberge erhalten bleibt“. Paus weiter: „Das sind wir unseren Kindern, aber auch den Lehrern, die alle über eine hohe Qualifikation verfügen, schuldig.“ Der Schulpflegschaftsvorsitzenden Paul Schliekmann machte den Schülern Mut. „Ihr werdet alle gebraucht – ohne Ausnahme.“ Und sein Appell an die Gemeinde lautete: „Dieser Standort darf nicht aufgegeben werden.“
 Von Martin Schildwächter

22.06.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Offen für neue Konzepte
Irmgard Nagels freut sich über eine „intakte Schulgemeinschaft“

I.Nagels

Die 56-jährige Irmgard Nagels leitet seit dem 1. Februar die Ludgeri-Hauptschule. Für neue Modelle sieht die Rektorin die Lehrerschaft gewappnet.         
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Altenberge -Sie hat an Realschulen in Roxel und Wolbeck unterrichtet sowie an den münsterischen Hauptschulen in Coerde und Roxel. Und von 2006 bis 2011 leitete Irmgard Nagels die Hauptschule in Freckenhorst – nun ist die 56-Jährige in Altenberge angekommen und hat die Leitung der Ludgeri-Hauptschule übernommen. Seit viereinhalb Monaten steht sie an Bord des „Schiffes“ mit 279 Schülern sowie 45 Lehrkräften, inklusive Integrationshelfern und einer Sozialpädagogin.
Dass die Ludgeri-Schule sich derzeit in unruhigem Fahrwasser befindet, ist der Münsteranerin bewusst, beunruhigt sie aber nicht: „Natürlich ist es unser Wunsch, dass der Schulstandort erhalten bleibt“, sagt Nagels und fügt gleich hinzu: „Wir sind offen für neue Konzepte.“ Letztendlich sei es aber Aufgabe der Gemeinde, ein passendes Modell für Altenberge zu suchen. Und dafür sei das Kollegium auch gewappnet. Ein Beispiel: Im Kollegium seien Lehrer vertreten, die auch schon an anderen Schulformen unterrichtet haben – von der Gesamtschule bis zum Gymnasium. Bevor Irmgard Nagels an die Ludgeri-Hauptschule wechselte, war sie ab 2006 Schulleiterin der Hauptschule Freckenhorst. Diese wurde aufgrund rückläufiger Schülerzahlen im Sommer 2011 geschlossen. Dennoch hängt ihr Herz an dieser Schulform: Schließlich biete sie alle Möglichkeiten – bis zum Sekundarstufen-I-Abschluss mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Und aufgrund der „überschaubaren Klassengröße“ könne man „sehr gut auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen“. Seit dem 1. Februar dieses Jahres ist Irmgard Nagels neue Rektorin der Ludgeri-Hauptschule und freut sich darüber, „eine intakte Schulgemeinschaft“ vorgefunden zu haben. Nagels: „Auch die Qualitätsanalyse war gut, und das Umfeld stimmt.“ Das hört sich gut an, doch „wir sollten uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, meint die 56-Jährige, die sich unter anderem mit Schwimmen und Fahrradfahren fit hält und Englisch und Haushaltswissenschaft für das Lehramt an Realschule studiert hat. Angestoßen hat Irmgard Nagels in den ersten Monaten unter anderem neue Projekte. Damit möchte sie den praxisorientierten Unterricht weiter vorantreiben. So werden die Schüler der künftigen sechsten Klasse im kommenden Schuljahr einmal in der Woche vier Stunden auf dem Hof Mersmann in Laer verbringen. Dort können die Schüler zum einen den Reitsport kennenlernen, zum anderen stehen auch naturwissenschaftliche Themen auf dem Programm, kündigte Nagels an.
Von Martin Schildwächter

15.06.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

„Bürgerpreis Demografie“: Geld für Ludgeri-Hauptschule

Bernhard Gerdes (r.) überreichte das Preisgeld an Irmgard Nagels. Mit dabei Projektleiter Lutz Wetzlar (l.) und Bürgermeister Jochen Paus.
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altenberge - Heimatverein, Seniorenbeirat und Ludgerischule haben sich mit ihrem gemeinsamen Skulpturen-projekt zur Teilnahme am „Bürgerpreis Demografie 2011“ des Kreises Steinfurt beworben. Aus 32 eingereichten Arbeiten in der engeren Auswahl wurde das Altenberger Gemeinschaftsprojekt von einer unabhängigen Jury mit dem dritten Platz bewertet.
Der Vorsitzende des Heimatvereins Altenberge, Bernhard Gerdes, hat nun mit der Rektorin der Ludgeri-Hauptschule, Irmgard Nagels, im Beisein von Bürgermeister Jochen Paus und Projektleiter Lutz Wetzlar das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro sowie die Urkunde des Kreises Steinfurt überreicht. Das Preisgeld, so Bernhard Gerdes in einer Pressemitteilung, sei in der Ludgerischule sinnvoll für weitere generationsübergreifende Projektarbeiten mit Schülern angelegt. Bürgermeister Jochen Paus bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Gemeinschaftsarbeit und betonte, dass die Skulpturen von den Bürgern gerne angenommen worden seien und damit auch zur Identifikation mit Altenberge beitragen würden.

01.06.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten